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Über das Amerika Haus Berlin

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Willkommen im Amerika Haus Berlin

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges etablierte sich das Amerika Haus Berlin als eine Institution, die den deutschen Bürgern die Möglichkeit einräumte, mehr über amerikanische Kultur und Politik zu erfahren sowie sich in Diskussionen und Debatten über transatlantische Beziehungen einzubringen. Als eines der zahlreichen Amerika Häuser Deutschlands wurde das Amerika Haus Berlin bis zum Jahre 2006 von der amerikanischen Regierung unterhalten.

Am 25. September 2006 wurde das Amerika Haus Berlin offiziell wieder der Stadt Berlin übergeben, dessen Türen für die Öffentlichkeit geschlossen wurden. Kurz nach seiner Schließung traten zahlreiche Vertreter der Berliner Zivilgesellschaft zusammen, deren Ziele die Wiederherstellung dieser Institution sowie der Erhalt ihrer Tradition als Ort des kulturellen Austausches waren. Daraufhin wurde das „Committee Amerika Haus Berlin“ (CAB) gegründet, welches sich die Aufgabe setzte, das allgemeine Bewusstsein für das Gebäude zu schärfen und dessen Zukunft als Zentrum des transatlantischen Dialogs zu sichern. Das CAB wurde später in die „Initiative Amerika Haus Berlin“ (www.initiative-amerika-haus-berlin.org) umbenannt.

Im September 2008 wurden die Türen des Amerika Haus Berlin von der Initiative Amerika Haus, der Bundeszentrale für politsche Bildung und dem Institute for Cultural Diplomacy (ICD) mit der siebenteiligen Veranstaltungsreihe „Wie Wählt Amerika?“ (How will America vote?“) wieder geöffnet. Diese Serie ermöglichte es der Öffentlichkeit einen Blick hinter die Kulissen der damals bevorstehenden US-Wahlen durch öffentliche Podiumsdiskussionen, Vorlesungen und der Direktübertragung der Wahlergebnisse zu werfen.

Das ICD und das Amerika Haus Berlin

Im direkten Anschluss an die Veranstaltungsreihe „Wie wählt Amerika?” begann das ICD Räume des Amerika Haus Berlin zu mieten und in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politsche Bildung den „Black History Month in Berlin" (28. Januar – 28. Februar 2009) auszurichten - eine Veranstaltungsreihe mit dem Ziel das Bewusstsein für die afrikanische Diaspora in Deutschland zu schärfen und sie zugleich zu würdigen. Seit dem Ende dieser Veranstaltungsreihe organisiert das ICD regelmäßige Aktivitäten im Amerika Haus und erarbeitete einen kompletten Veranstaltungskalender für 2009, der unter anderem die „Deutsch-Türkische Woche 2009“ (08. Juni – 13. Juni 2009) miteinbezieht.

Die Bedeutung des Amerika Haus Berlin liegt heute im Fortbestehen seiner Tradition als respektable Plattform für den transatlantischen Dialog und des kulturellen Austausches, welche sich bis zum Jahr 2006 entwickelte. Daneben wird allen zivilgesellschaftlichen Organisationen und kulturellen Gruppen in Berlin die Möglichkeit angeboten selbst Veranstaltungen zu organisieren und Aktivitäten durchzuführen, die den kulturellen Austausch fördern.